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Newsletter Null Papier Verlag, 20.07.2026

Von großen Gesellschaftsbildern, Märchen, Mythen und literarischen Grenzgängern

diesmal wird es besonders klassisch – aber keineswegs brav. Im Mittelpunkt steht Émile Zolas großes Romanprojekt Die Rougon-Macquart: zwanzig Romane, eine Familie, ein ganzes Gesellschaftspanorama des 19. Jahrhunderts. Wer verstehen will, warum Zola weit mehr war als nur ein einzelner großer Erzähler, findet hier den passenden Einstieg.

Dazu kommen gleich mehrere Schwergewichte der Weltliteratur: Honoré de Balzac mit seinen gesammelten Werken, Dostojewski mit Der Jüngling, Homer mit Ilias & Odyssee und Laurence Sterne mit Tristram Shandy, einem der eigensinnigsten, verspieltsten und modernsten Romane, lange bevor die Moderne überhaupt so hieß.

Etwas leichter, aber nicht weniger reizvoll wird es mit den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm, Bürgers Münchhausen, Paul Heyses L’Arrabbiata und Heinrich Manns bissigem Gesellschaftsroman Im Schlaraffenland. Außerdem dabei: Heinrich Schliemanns Selbstbiographie – die Lebensgeschichte des Mannes, der Troja suchte und sich dabei selbst gleich mit zur Legende machte.

Kurz gesagt: Ich habe diesmal Lesestoff zusammengestellt, der von antiken Epen bis zur Gesellschaftssatire reicht, von Märchen bis Größenwahn, von literarischem Experiment bis Weltroman. Nicht alles bequem, aber vieles erstaunlich lebendig.


Émile Zola und die Rougon-Macquart

Émile Zola wollte nicht einfach einzelne Romane schreiben. Er wollte eine ganze Gesellschaft sichtbar machen. Mit seinem Zyklus „Die Rougon-Macquart“ schuf er eines der großen Romanprojekte des 19. Jahrhunderts: zwanzig Bücher über eine weit verzweigte Familie im Frankreich des Zweiten … Weiterlesen

Seiten: 

 
 

Heinrich Schliemann – Selbstbiographie

Heinrich Schliemann

1,99 

Eine spannende und lehrreiche Autobiographie des Entdeckers von Troja, die auch Einblicke in seine Jugend und seine erfolgreichen Aktivitäten als Kaufmann vermittelt.

Seiten: 150

 
 

Mnais und Ginevra

Heinrich Mann

0,99 

Zwei Novellen von Heinrich Mann: Mnais, Ginevra degli Amieri

Seiten: 50

 
 

Im Schlaraffenland

Heinrich Mann

0,99 

Heinrich Manns erster Roman beschäftigt sich kritisch und sehr humorvoll mit der grassierenden Korrumpierbarkeit im Wilhelminismus.

Seiten: 543

 
 

Kinder- und Hausmärchen

Jacob und Wilhelm Grimm

1,99 

Siebte, neu überarbeitete Auflage - Alle Märchen auf Hochdeutsch - Mit Bilderverzeichnis und 103 vollfarbigen Bildern.

Seiten: 1370

 
 

Honoré de Balzac – Gesammelte Werke

Honoré de Balzac

9,99 

Balzac wollte in seinem Werken ein Gesamtbild der Gesellschaft im Frankreich seiner Zeit aufzeichnen. Er nahm (schriftstellerisch) nie ein Blatt vor den Mund.

Seiten: 10854

 
 

L’Arrabbiata

Paul Heyse

0,99 

Der einflussreiche Münchner „Dichterfürst“ war einer der erfolgreichsten Novellisten seiner Zeit. Als erster deutscher Belletristikautor erhielt Heyse 1910 den Nobelpreis für Literatur.

Seiten: 39

 
 

Münchhausen

Gottfried August Bürger

0,99 

Jeder kennt den Ritt auf der Kanonenkugel, das halbierte Pferd, das nicht mit dem Saufen aufhört oder den Kraftakt, mit dem sich jemand am eigenen Schopf aus dem Sumpf zieht.

Seiten: 167

 
 

Tristram Shandy

Laurence Sterne

1,99 

Eines der größten und sicherlich frühesten Experimente mit der Literaturgattung des Romans: Verspielt, sarkastisch und fordernd.

Seiten: 1443

 
 

Der Jüngling

Fjodor Michailowitsch Dostojewski

0,99 

Dostojewski macht in "Der Jüngling" einen gesellschaftlichen Außenseiter zur Hauptperson.

Seiten: 1150

 
 

Ilias & Odyssee

Homer

0,99 

Vollständige und überarbeitete Fassung mit einem Vorwort zu Autor und Werk

Seiten: 1795

 
 
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