Wie sollte ein Autor sein Manuskript nicht vorstellen

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Es erstaunt mich immer wieder, wie unterschiedlich die Qualität der eingesandten Manuskripte und Begleitschreiben ist.

Ich verstehe nicht, wieso manche Menschen monate- wenn nicht jahrelang an ihrem Werk schreiben, aber keine 15 Minuten Zeit und Muße darauf verwenden, ihr Manuskript professionell anzubieten.

Was sollte man nicht tun?

  • Ein PDF oder gleich eine Epub-Datei verschicken, wenn der Verlag ausdrücklich um eine einfache Textdatei bittet. Epub- oder PDF-Dateien sind das Ergebnis des Veröffentlichungsprozesses und nicht der Ausgangspunkt.
  • Das Buch per E-Mail ankündigen, per Anrufbeantworternachricht nochmals Druck beim Verleger machen und dann die Datei vergessen, mit anzuhängen.
  • Mit einem Einzeiler um sofortigen Rückruf bitten.
  • Per Spam-Technik (verschleierte Header-Informationen) einen anonymen Serienbrief verschicken
  • Ein Anschreiben voller Tippfehler abliefern
  • Ankündigen, dass man schreiben könne wie Stephen King und bei Vertragsabschluss auch sofort mit der Geschichte beginnen würde… Exposé? Was soll das sein?
  • Ein Text aus dem Englischen per Google Translate übersetzen und anbieten (alles schon dagewesen)

Ein Autor oder eine Autorin sollte sich so bemühen, als würde man sich um einen Job bewerben – mindestens.

Weitere Tipps finden Sie in meinen FAQ.

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