Schon vor zwei Jahren habe ich die deutsche Erstausgabe von „Les Misérables“ erworben; Jahrgang 1910.
Die Bände waren altersgemäß natürlich stark vergilbt und einzelne Blätter sehr empfindlich auf Risse.
Das Verarbeiten hat Wochen in Anspruch genommen.
Das Ergebnis: tausende von Änderungen und Korrekturen gegenüber der alten Fraktur-Vorlage, die übrigens selbst gar nicht so frei von Fehlern war.
Ich hoffe, dass sich die fertigen E-Books mit dem Original messen können und auch heute noch die Textqualität Hugos offenbaren. Auf jeden Fall wünsche ich ihnen viel Spaß beim Lesen.
Victor Hugo – Die Elenden – Les Misérables

Die Elenden – Les Misérables
Vollständige Überarbeitung der ersten Übersetzung von 1910. Ein Meisterwerk der Französischen Literatur.




hkessen
Hallo, das glaube ich gerne und bewundere den Fleiß hinter dieser Arbeit. Ich hätte eine Frage zur Seitenzahl: Umfang: 1832 Normseiten bzw. 1628 Buchseiten
Ich habe eine alte „Gelbe“ Goldmann TB-ausgabe mit lediglich 615 Seiten. Wie kommt dieser Unterschied zustande? Von einer Kürzung steht nichts im TB.
Vielen Dank für eine Antwort.
mfg
hkessen
Jürgen Schulze
Dann ist es wohl schlechter Stil gewesen von Goldmann, nicht darauf hinzuweisen.
Es ist nicht ungewöhnlich, da viele Klassiker in Deutschland zuerst massiv gekürzt veröffentlicht wurden. Das sparte Übersetzer- und Druckkosten. Und bei Neuauflagen wurde dann schon mal „vergessen“, drauf hinzuweisen.
Gruß
JS