Der im Revolutionsjahr 1848, genauer am 20.04., in Breslau geborene Kurd Laßwitz, eigentlich Carl Theodor Victor Kurd, ist der Sohn des politisch freigeistigen Unternehmers Karl Wilhelm Laßwitz, der seinen unkonventionellen Lebensweg mit einer Mitgliedschaft in der Deutschen Fortschrittspartei krönt. Der vor diesem Hintergrund aufwachsende Filius wird sowohl als Autor als auch in seiner Lebensweise mit den Idealen seines Vaters sympathisieren.
Der romantische Idealismus sowie der Technikoptimismus des Literaten mögen in unserer Zeit befremdlich wirken – vor dem Hintergrund seiner Lebenswirklichkeit sind sie nur zu verständlich. Dass es Kurd Laßwitz vor allem darum geht, die Aufmerksamkeit seiner Leser auf ihre eigenen Potenziale als selbstbestimmte Individuen zu richten, ist sicherlich einer der erinnerungswürdigsten Züge an Person und Schaffen.


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