Nataly von Eschstruth – Gesammelte Werke

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Nataly von Eschstruth war eine deutsche Schriftstellerin und eine der populärsten und berühmtesten Erzählerinnen der Gründerzeit.


Seiten: 4.273
ISBN 978-3-962811-02-0 (Mobi), 978-3-962811-01-3 (Epub), 978-3-962811-03-7 (PDF)

Beschreibung

Neue Deutsche Rechtschreibung

Nataly von Eschstruth war eine deutsche Schriftstellerin und eine der populärsten und berühmtesten Erzählerinnen der Gründerzeit.

Mit nervös zuckenden Gliedern sank sie in die Sesselpolster zurück. »Sie mordet mich mit ihrem Wahnsinn!« klang es erschöpft von ihren Lippen. »Und das ist der Dank für all’ meine Liebe und Aufopferung. Was ich getan habe, tat ich für meine Kinder, um Euch mit dem vollen Glanz Eures Namens in die Welt einzuführen, gab ich alles dahin, was ich besaß, viel warf ich in die Wagschale des Lebens, in der Hoffnung, viel dafür zu gewinnen; um meine Töchter glänzend zu versorgen, machte ich mich selbst zur Bettlerin und das ist der Dank, das Mitleid, welches ich ernte!«

ISBN 978-3-962811-02-0 (Mobi), 978-3-962811-01-3 (Epub), 978-3-962811-03-7 (PDF)


Verlag: Null Papier Verlag
Erstveröffentlichung:
Ausgabe: 1. Auflage
Format: E-Book

Zusätzliche Information

Format

Epub, Kindle, PDF

1 Rezension für Nataly von Eschstruth – Gesammelte Werke

  1. Irmgard M.

    Herrlich! Ich danke Ihnen für die Möglichkeit, eine Sammlung der Romane dieser mir vorher unbekannten Autorin, an der Schwelle zum 20. Jahrhundert, zu lesen, die es verstand, sehr unterhaltsam zu schreiben. Da sie für ihre Zeit sehr alt wurde (79 Jahre), konnte sie sehr viele Romane schreiben, die sich über mehrere Jahrzehnte hinziehen (siehe Liste ihrer Werke bei Wikipedia). Also anders als Eugenie Marlitt oder Jane Austen und Charlotte Brontë, die ziemlich jung starben und dadurch wenig Werke hinterließen. Das Sujet von Natataly von Eschstruth ist sehr vielfältig. Ich bin durch die fast 4000 Seiten fast durch und kann sagen, dass sie zwar meistens den Gegensatz von dem prunkvollen, aber auch oft oberflächlichen und intrigenreichen Hofleben und dem einfacheren Landleben in verschiedenen Variationen darstellt, dass sie aber auch andere Geschichten zu erzählen weiß. Gerade habe ich „Jung gefreit“ beendet, eine Geschichte, die zwar etwas stark die wünschenswerten Tugenden einer Frau betont, wie viele ihrer Geschichtem, aber immerhin sind diese ja weit über 100 Jahre alt, und dafür lesen sie sich so frisch und vergnüglich wie wohl damals schon: ein Vater zweier Töchter bringt durch seine dilettantische Begeisterung für Graphologie viele Missverständnisse und Verwicklungen ins Leben seiner Familie. Eigentlich lese ich am Tolino zum Einschlafen, aber so manche Nacht konnte ich einfach nicht aufhören zu lesen, weil es so unterhaltsam und teilweise spannend geschrieben ist. Ja, es ist viel Idealisierung und Überhöhung dabei, wie z. B. bei „Die Bären von Hohen-Esp“, aber auch auf gutem Niveau geschrieben. Man merkt ihr die Ausbildung als höhere Tochter an (leider relativ viele französische Ausdrücke und ganze Sätze, deren Übersetzung den Lesefluss etwas stört) und ihr Interesse an der Gegenwartsliteratur. Ich musste auch „nachschlagen“, dass Wilhelm Buschs Werk tatsächlich 20 Jahre vorher schon veröffentlicht wurde. Störend waren für mich etwas die Rechtschreibfehler, die mich etwas beim Lesen störten. Beim Einscannen alter Bücher wohl kaum zu vermeiden. Meist „s“ und „f“ verwechselt, aber auch andere, wie „Gidonie“ statt „Sidonie“ oder „Namen“ statt „Damen“. Für 1,99 Euro will ich trotzdem nicht meckern, denn so unschlagbar günstig bekomme ich sonst keinen Lesestoff. Auch bei einem etablierten Verlag, der seine Romane auch inzwischen als Ebooks anbietet, sehe ich die gleichen Fehler, und das ist kein 1-Mann-Betrieb, sondern hätte die Kapazitäten für ein Korrektorat, zumal die Ebooks teurer sind. Danke Ihnen deshalb für die Möglichkeit, als Vielleserin immer weiter viel und günstigen Lesestoff zu bekommen. Gerade habe ich mich wieder neu eingedeckt.

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