Beschreibung
Illustrierte Fassung
„Little Women – Kleine Frauen“ ist ein Roman der amerikanischen Autorin Louisa May Alcott (1832-1888), der ursprünglich in zwei Bänden 1868 und 1869 veröffentlicht wurde.
Die Geschichte erzählt das Leben der vier March-Schwestern – Meg, Jo, Betty und Amy – und beschreibt ihren Übergang von der Kindheit zur Frau. Sie basiert lose auf dem Leben der Autorin und ihrer drei Schwestern.
„Little Women“ war ein sofortiger Erfolg, sowohl beim Publikum als auch bei Kritikern.
Das Buch wurde häufig für Bühne und Leinwand adaptiert.
ISBN 978-3-962817-54-1 (Mobi), 978-3-962817-53-4 (Epub), 978-3-962817-55-8 (PDF)Margarete, die älteste der vier Schwestern, war sechzehn und sehr hübsch; rundlich und zart, mit großen Augen, einer Fülle weichen, braunen Haars, einem lieblichen Mund und feinen weißen Händen, auf die sie nicht wenig stolz war. Die fünfzehnjährige Jo war groß, mager, braun und erinnerte an ein junges Füllen, da sie nie recht wusste, was sie mit ihren langen Gliedern anfangen sollte, die ihr sehr im Wege waren. Sie hatte einen entschlossenen Mund, eine drollige Nase und graue, scharfblickende Augen, die alles zugleich zu sehen schienen und abwechselnd wild, spaßhaft oder nachdenklich blicken konnten. Ihr langes, reiches Haar war ihre einzige Schönheit, doch trug sie es gewöhnlich in einem Netz, damit es ihr nicht beschwerlich falle. Außerdem besaß Jo runde Schultern, große Hände und Füße, eine Nichtachtung für ihre äußere Erscheinung und jenes unschöne Wesen eines gegen seinen Willen zur Frauengestalt aufgeschossenen Kindes. Elisabeth, oder Betty, wie sie von jedermann genannt wurde, war ein rosiges, weichhaariges, helläugiges Mädchen mit einem schüchternen Benehmen, einem furchtsamen Stimmchen und einem friedvollen Gesichtsausdruck, der nur selten gestört wurde. Ihr Vater nannte sie sein »Kindchen Stillvergnügt«, und der Name passte sehr gut für sie, denn sie schien in einer ihr eigenen glücklichen Welt zu leben, aus der sie nur heraustrat, um mit wenigen, die sie liebte und denen sie vertraute, zu verkehren. Amy, obschon die Jüngste, war ein sehr wichtiges Persönchen, wenigstens nach ihrer eigenen Meinung. Eine wahre Schneejungfrau, mit blauen Augen, gelbem, über die Schultern fallendem Lockenhaar und der Haltung einer selbstbewussten jungen Dame.






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