Gustav Schwab, der Herr der Klassischen Sagen

Gustav Schwab, der Herr der Klassischen Sagen

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Geboren am 19.6.1792 in Stuttgart; gestorben am 4.11.1850 in Stuttgart.

Dem Lehrer und Pfarrer Gustav Schwab ist es zu verdanken, dass die Sagen des klassischen Altertums in Deutschland, seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auf breite Rezeption stoßen. Seine Nacherzählungen der griechischen Mythen schrieb er in zeitgemäßer Sprache, die insbesondere Kindern und Jugendlichen Zugang zu diesem Kulturgut gewährten, das ihnen anderenfalls womöglich verwehrt geblieben wäre.

Das Sammlungswerk erscheint ursprünglich dreibändig, jeder Band ist in mehrere Bücher gegliedert. Der Autor bezieht Inhalte aus diversen griechischen und römischen Quellen ein, vor allem aus den Epen Homers, der »Theogonie« Hesiods, den Dramen des Aischylos, Ovids »Metamorphosen« und Vergils »Aeneis«. Nachdem Schwab im ersten Band die bedeutsamsten Städte, Helden sowie deren Geschlechter schildert, widmet er den zweiten Band ausschließlich Troja, in Anlehnung an die homerische »Ilias«. Der dritte Band umfasst, im ersten Buch, den Untergang des Geschlechtes der Tantaliden sowie im zweiten und dritten Buch eine erneute Entlehnung bei Homer, nämlich die Fahrten und die Heimkehr des Odysseus nach dem Trojanischen Krieg. In den verbleibenden drei Büchern geht es, in Anlehnung an Vergils »Aeneis«, schließlich um den mythischen Urvater Roms und um die Anfänge des römischen Imperiums.

Mit 96 Zeichnungen und ausführlichem, interaktiven Inhaltsverzeichnis. Überarbeitete Fassung mit neuem Einführungsaufsatz.

Sagen des klassischen Altertums – Erweiterte Ausgabe: Mit einem neuen Vorwort zur Einführung

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