Sagen des klassischen Altertums

(3 Kundenrezensionen)

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Illustrierte Neuausgabe der klassischen Sagen mit 96 Zeichnungen, erweitertem Einführungsaufsatz, interaktivem Inhaltsverzeichnis und alphabetischem Index.


Seiten: 1.332
ISBN 978-3-954180-25-7 (Mobi), 978-3-954180-26-4 (Epub), 978-3-954180-27-1 (PDF)

Beschreibung

Mit 96 Zeichnungen und ausführlichem, interaktiven Inhaltsverzeichnis. Überarbeitete Fassung mit neuem Einführungsaufsatz.

Stellen Sie sich eine Welt vor, in der die Grundlagen unserer Erzählkultur nie geschrieben worden wären: keine Kämpfe um Troja, keine listigen Irrfahrten des Odysseus, keine heroischen Taten des Herkules und keine tragischen Familiengeschichten wie die des Ödipus. Genau diese Welt jedoch wird hier lebendig — in einer überarbeiteten, reich illustrierten und umfassenden Fassung der Sagen des klassischen Altertums von Gustav Schwab. Dieser Band fordert Sie heraus, die vertrauten Fäden unserer Mythen neu zu lesen, ihre Figuren in ihrer ganzen Widersprüchlichkeit zu begegnen und das weltumspannende Echo alter Erzählkunst zu erleben.

Auf mehr als tausendzweihundert Seiten entfalten sich die großen Epen und kleineren Legenden der griechisch‑römischen Tradition in einer Folge von Geschichten, die von Göttergeburten und Schicksalsgewalten, von Liebe, Verrat und opferbereiter Tapferkeit berichten. Die Texte sind sorgfältig überarbeitet und ergänzt, die Ausstattung mit 96 Zeichnungen und einem interaktiven Inhaltsverzeichnis macht das Werk zugleich zum praktischen Nachschlagewerk und zum sinnlichen Leseerlebnis. Ergänzende Beiträge und die Übernahme der von Gotthold Klee hinzugefügten kürzeren Sagen bereichern die Ausgabe und geben Ihnen ein vollständiges Bild dieser epischen Welt.

Schwab ordnet die Sagen in drei große Abschnitte: die Vorzeit vor dem Trojanischen Krieg mit Prometheus, den Argonauten und den düsteren Verstrickungen von Ödipus; die epische Erzählung um Troja selbst, die das Ringen um Ehre und Vernichtung schildert; und die dramatischen Rückkehrgeschichten, allen voran die Odyssee, sowie die Gründungsmythen Roms. Jede Erzählung ist so präsentiert, dass sie sowohl dem Leser, der zum ersten Mal in diese Welt eintaucht, als auch dem bereits vertrauten Mythoskenner neue Zugänge und überraschende Details bietet.

Lassen Sie sich ein auf einen packenden Strom von Erzählungen, der altehrwürdige Helden neu konturiert und mythologische Landschaften in frischem Licht zeigt. Dieses Buch ist mehr als eine Sammlung — es ist ein Tor zur Welt der Antike, die bis heute unsere Vorstellungen von Geschichte, Identität und menschlichem Handeln prägt. Tauchen Sie ein, folgen Sie den Wegen der Götter und Sterblichen und entdecken Sie, warum diese Sagen bis heute nicht an Kraft verloren haben.

»Wisset ihr was, Freunde«, rief er, freudig bewegt durch den glücklichen Einfall, »laßt uns ein riesengroßes Pferd aus Holz zimmern, in dessen Versteck sich die edelsten Griechenhelden, so viele unser sind, einschließen sollen. Die übrigen Scharen mögen sich inzwischen mit den Schiffen nach der Insel Tenedos zurückziehen, hier im Lager aber alles Zurückgelassene verbrennen, damit die Trojaner, wenn sie dies von ihren Mauern aus gewahr werden, sich sorglos wieder über das Feld verbreiten. Von uns Helden aber soll ein mutiger Mann, der keinem der Troer bekannt ist, außerhalb des Rosses bleiben, sich als Flüchtling zu ihnen begeben und ihnen das Märchen vortragen, daß er sich der frevelhaften Gewalt der Achajer entzogen habe, welche ihn um ihrer Rückkehr willen den Göttern als Opfer schlachten wollten. Er habe sich nämlich unter dem künstlichen Rosse, welches der Feindin der Trojaner, der Göttin Pallas Athene, geweiht sei, versteckt und sei jetzt, nach der Abfahrt seiner Feinde, eben erst hervorgekrochen. Dies muß er den ihn Befragenden so lange zuversichtlich wiederholen, bis sie ihr Mißtrauen überwunden haben und ihm zu glauben anfangen. Dann werden sie ihn als einen bemitleidenswerten Fremdling in ihre Stadt führen. Hier soll er darauf hinarbeiten, daß die Trojaner das hölzerne Pferd in die Mauern hineinziehen. Überlassen sich dann unsre Feinde sorglos dem Schlummer, so soll er uns ein zu verabredendes Zeichen geben, auf welches wir unsern Schlupfwinkel verlassen, den Freunden bei Tenedos mit einem lodernden Fackelbrande ein Signal geben und die Stadt mit Feuer und Schwert zerstören wollen.«

ISBN 978-3-954180-25-7 (Mobi), 978-3-954180-26-4 (Epub), 978-3-954180-27-1 (PDF)


Verlag: Null Papier Verlag
Erstveröffentlichung:
Ausgabe: 1. Auflage
Format: E-Book

Zusätzliche Information

Format

Epub, Pdf

3 Rezensionen für Sagen des klassischen Altertums

  1. Torsten Eggers

    ALlein schon für die zeichnungen jeden Cent wert.

  2. Mathias Gaertner

    Sehr gute Zeichnungen. Aber könnte ruhig mehr sein.
    Das klickbare Inhalstverzeichnis ist super.

  3. Sabrina Brandt

    Zuhause habe ich den dicken Schwab’Schen Doppelband, noch zur Konfirmation erhalten anno ’66. Vergilbt und staubig.
    Hier habe ich alles zusammen nur für 99 Cent. Dazu ein klickbares Inhaltsverzeichnis.

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