Balzac: Glanz und Elend der Kurtisanen

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Der junge Dichter Lucien von Rubempré liebt die Kurtisane Esther. Aber auch der reiche Baron von Nucingen ist von Esther angetan und er hat das Geld, Esther alles zu kaufen. In keinem anderen Werk hat Balzac seine Zeitgenossen so kritisiert und karikiert.

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ISBN 978-3-954183-94-4 (Kindle), 978-3-954183-95-1 (Epub), 978-3-954183-96-8 (PDF)

Beschreibung

Balzac – Ein französischer Klassiker

Der junge Dichter Lucien von Rubempré liebt die Kurtisane Esther. Aber auch der reiche Baron von Nucingen ist von Esther angetan und er hat das Geld, Esther alles zu kaufen. Balzac liefert eine umfassende Studie der Pariser Unterwelt. Nie zuvor fühlte man die dunklen Geschöpfe der Nacht, die Kurtisanen, die Tagediebe, die Schieber und Hehler, die kleinen und großen Verbrecher, aber auch die Polizei und die Justiz so verstanden wie hier.

Diese Spuren des Luxus unter den Scherben, diese Einrichtung, die so gut zu dem Bohémeleben des Mädchens paßte, das hier in seiner wirren Unterkleidung zusammengebrochen war, einem in seinem Geschirr verendeten und unter der zerbrochenen Deichsel in seine Leinen verwickelten Pferd vergleichbar: gab dieses seltsame Schauspiel dem Priester seine Gedanken ein? Sagte er sich, daß dieses verirrte Geschöpf wenigstens selbstlos sein mußte, um solche Armut mit der Liebe zu einem reichen jungen Mann zu paaren? Schrieb er die Unordnung des Mobiliars der Unordnung des Lebens zu? Empfand er Mitleid, Schrecken? Nährte sich sein Erbarmen? Wer ihn gesehen hätte, wie er mit untergeschlagenen Armen dastand, mit sorgenvoller Stirn, mit zusammengekniffenen Lippen und hartem Auge, hätte glauben müssen, er wäre mit finsteren, gehässigen Empfindungen beschäftigt, mit widerspruchsvollen Gedanken, mit unheimlichen Plänen. Auf jeden Fall war er unempfindlich für die hübschen Rundungen einer Brust, die unter der Last des vorgebeugten Oberkörpers fast erdrückt wurde, und für die entzückenden Formen der kauernden Venus, die unter dem schwarzen Unterrock sichtbar waren, so straff war die Sterbende in sich zusammengebrochen; die Hingeschmiegtheit dieses Kopfes, der, von hinten gesehen, dem Blick seinen weißen, weichen und biegsamen Nacken darbot, die schönen Schultern in ihrer kühn enthüllten Nacktheit rührten ihn nicht; er hob Esther nicht auf, er schien ihr herzzerreißendes Atmen, das die Rückkehr zum Leben verriet, nicht zu hören: es bedurfte eines grauenhaften Schluchzens und des beängstigenden Blicks, den ihm dies Mädchen zuwarf, damit er sie aufzuheben und zum Bett zu tragen geruhte, was er mit einer Leichtigkeit tat, die eine fabelhafte Kraft offenbarte.

In keinem anderen Werk hat Balzac seine Zeitgenossen so kritisiert und karikiert. Seine Romane und Erzählungen liefern ein buntes Gesamtbild der Gesellschaft im Frankreich seiner Zeit.

1. Auflage, ISBN 978-3-954183-94-4 (Kindle), 978-3-954183-95-1 (Epub), 978-3-954183-96-8 (PDF)
Umfang : 715 Normseiten bzw. 683 Buchseiten
Null Papier Verlag

 


Verlag: Null Papier Verlag
Erstveröffentlichung: 20. Januar 2014
Ausgabe: 1. Auflage
ISBN: 978-3-954183-95-1
ISBN: 978-3-954183-94-4
ISBN: 978-3-954183-96-8
Format:EBook

Zusätzliche Information

Format

Epub, Kindle, PDF

1 Bewertung für Balzac: Glanz und Elend der Kurtisanen

  1. Bewertet mit 4 von 5

    Uta Faber

    Ach, was waren das alles leidende Menschen.
    Muss eine furchtbare Zeit gewesen sein, alles der Etikette untergeordnet. Besonders für Frauen ein Graus.

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